Datensicherheit

Die Bilddaten sind gegen unberechtigten Zugriff und Verlust umfassend geschützt.
Die Kamerasysteme sind ausschließlich für entsprechend autorisierte MitarbeiterInnen der Agentur mittels eines individuellen, zweistufigen Codes zugänglich. Die Bilddaten werden bereits während des Aufnahmeprozesses auf mindestens zwei voneinander unabhängigen Systemen gespeichert. Erfolgt eine Archivierung oder Bereitstellung der Daten auf FTP-Servern oder über Cloud-Lösungen werden dazu nur deutsche Systeme genutzt, die die Einhaltung der hiesigen hohen Sicherheits-Standards garantieren.

Datenschutz

Die Persönlichkeitsrechte der Personen im Aufnahmebereich bleiben stets gewahrt.

Im öffentlichen Raum
ist die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen (Kunsturhebergesetz) selbstverständlich.

Im privaten Bereich
kann sichergestellt werden, dass es keine Bilder gibt, auf denen Personen erkennbar sind.

Die von kukzeitraffer.tv entwickelte Technik bietet unter anderem die Möglichkeit, bereits die Bildaufnahme so einzustellen, dass Personen, die sich im von dem Kamerasystem aufgenommenen Bildausschnitt befinden, optisch nicht identifizierbar sind.

Wird diese Option genutzt, entsteht kein Bildmaterial, auf dem Personen erkennbar sind.

Im Gegensatz zu gängigen Verfahren, werden also Personen nicht erst im Nachhinein unkenntlich gemacht, sondern es werden gar keine Bilder produziert und archiviert, die Menschen deutlich zeigen.

Da erst gar keine Aufnahmen erstellt werden, auf denen Menschen erkennbar sind, können nicht einmal die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von kukzeitraffer.tv auf Bildmaterial zugreifen, mittels dessen die Identifikation von Personen möglich wäre.

Die diesbezüglichen Einstellungen der Kamerasysteme können nur von dafür gesondert autorisierten Mitarbeitern der Kukulies & Kollegen GmbH vorgenommen werden, da die entsprechende Programmebene durch gesonderte Zugangsbeschränkungen geschützt ist. Selbstverständlich unter-liegen diese Mitarbeiter besonderen Verpflichtungen hinsichtlich der Geheimhaltung von Daten und Informationen ihres Arbeitgebers und seiner Kunden.

Das Verfahren von kukzeitraffer.tv hat unter anderem den strengen Prüfungen mächtiger Betriebsräte wie dem der ThyssenKrupp AG und seitens Datenschutzbeauftragten wie z.B. der real,- SB-Warenhaus GmbH sowie der traditionell hochsensiblen organisierten Werftarbeitern in Polen genauso standgehalten wie den Ansprüchen verschiedener Messeplätzen in Europa, die ihre Mitarbeiter und Kunden in besonderem Maße vor etwaig unzulässigen respektive Persönlichkeitsrechte tangierende Bildaufnahmen schützen.

Beispiele für Messeplätze, die den Einsatz unserer Kamerasysteme geprüft bzw. zugelassen haben:

  • Deutsche Messe AG Hannover (u.a. auf Hannover Messe, HMI, IAA, CeBIT)
  • Fiera Milan Roh, Mailand (u.a. Salone Internazionale del Mobile)
  • Koelmesse GmbH (u.a. Einsatz auf Orgatec, Anuga Food Tec)
  • Messe Berlin GmbH (u.a. Einsatz auf Chirurgenkongress)
  • Messe Düsseldorf GmbH (u.a. Einsatz auf drupa, Euroshop, EuroCIS K)
  • Messe Frankfurt GmbH (u.a. Light & Building)
  • NürnbergMesse GmbH (u.a. auf Chillventa)
  • Palexpo S.A., Genf (u.a. Einsatz auf Autosalon)
  • Paris expo Porte de Versailles (u.a. Einsatz auf Autosalon)
  • Westfalenhallen Dortmund GmbH (u.a. Einsatz auf Bau NRW)

Dieser Filmausschnitt wurde mit dem besonderen Aufnahmeverfahren produziert:

Es steht Jedem frei, den Film eingehend zu betrachten, anzuhalten, Einzelbilder herauszukopieren und zu vergrößern, um sich selbst davon zu überzeugen, dass zwar die Zeitabläufe von (Bau-) Maßnahmen dokumentiert werden, jedoch keine Personen zu erkennen sind.

Kunsturhebergesetzes (KunstUrhG):

§ 22 KunstUrhG

Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, dass er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt. Nach dem Tode des Abgebildeten bedarf es bis zum Ablaufe von 10 Jahren der Einwilligung der Angehörigen des Abgebildeten. Angehörige im Sinne dieses Gesetzes sind der überlebende Ehegatte oder Lebenspartner und die Kinder des Abgebildeten und, wenn weder ein Ehegatte oder Lebenspartner noch Kinder vorhanden sind, die Eltern des Abgebildeten.

Ausnahmen gemäß § 23 KunstUrhG

(1) Ohne die nach § 22 erforderliche Einwilligung dürfen verbreitet und zur Schau gestellt werden:

  1. Bildnisse aus dem Bereiche der Zeitgeschichte;
  2. Bilder, auf denen die Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen;
  3. Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben;
  4. Bildnisse, die nicht auf Bestellung angefertigt sind, sofern die Verbreitung oder Schaustellung einem höheren Interesse der Kunst dient.
(2) Die Befugnis erstreckt sich jedoch nicht auf eine Verbreitung und Schaustellung, durch die ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten oder, falls dieser verstorben ist, seiner Angehörigen verletzt wird.